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Langkawi Indian Ayurvedic Massage
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Ernährung
Eine schnelle Definition: Das Word 'Ernährung', und die Phrase 'Ernährungsgewohnheiten', beziehen sich auf die Essensgewohnheiten einer Person; was sie isst und trinkt und in den Körper aufnimmt. Das selbe kann sich auch auf die besonderen Anleitungen eines ayurvedischen Arztes beziehen, bestimmte Nahrung im Namen der Gesundheit zu konsumieren oder zu vermeiden.
Nun, die ayurvedischen Diätvorstellungen können mit einer älteren Erscheinungsform eines heutigen Sprichworts "Man ist was man isst." verglichen werden. Ayurveda hat eine große Berücksichtigung der Nahrungsgewohnheiten, tatsächlich werden sie als genau so wichtig wie die Behandlung selbst angesehen.
Somit ist es auch kein Zufall, dass die ayurvedischen Texte fast alle Formen von Nahrungsmitteln detaillieren, die dem Menschen bekannt sind.
Ayurvedische Geschmacke
Der Ernährungswert von Nahrung ist gut bekannt, das ayurvedische Wissen jedoch hat bemerkt, dass Geschmack genauso einen starken psychologischen Effekt haben kann:
- Süß (Madhura); Süße Nahrungsmittel ernähren den Körper, kühlen ihn ab, haben befeuchtende Eigenschaften und steigern die Fettigkeit der Haut und erhöhen das Gewicht.
- Sauer (Amla) – Saure Nahrungsmittel erwärmen den Körper, erhöhen die Fettigkeit der Haut und erhöhen das Gewicht.
- Salzig (Lavan) – Salzige Nahrungsmittel erwärmen den Körper, lösen Fette auf, stimulieren die Sinne, erhöhen die Fettigkeit der Haut während sie ihr Gewebe weich machen und erhöhen das Gewicht.
- Scharf (Katu) – Scharfe Nahrungsmittel sind scharf und beißend, sie erwärmen den Körper nicht nur sonder trocknen ihn auch aus; sie stimulieren die Sinne und verringern das Gewicht.
- Bitter (Tikta) – Bittere Nahrungsmittel kühlen den Körper ab und machen in trocken, sie verringern das Gewicht.
- Zusammenziehende (Kasaya) – Zusammenziehende Nahrungsmittel sind beides –bitter und sauer, sie kühlen den Körper ab und trocknen ihn, sie verringern die 'Klebrigkeit' der Haut.
Das Schwanken der Dosha mit den Jahreszeiten
Viele Situationen greifen die eigene Körperverfassung (Dosha) einer Person an, darunter sind Zeit, das Wetter und die Jahreszeiten.
Die Körperverfassung einer Person schwankt mit den Jahreszeiten, und dies kann drastische Folgen Beschwerden vieler Arten mit sich bringen. Das Einhalten der ayurvedischen Ernährungsweise schützt: mit der Änderung der Nahrungsmittel gemäß den Jahreszeiten kann die Körperverfassung im Gleichgewicht gehalten werden. Es besteht auch der zusätzliche Vorteil einer Appetitsteigerung, denn die Geschmacksknospen sind mit dem Wechsel jeder Jahreszeit konstant neuen Empfindungen ausgesetzt.
Sommer
Versuchen Sie kalte Nahrung zu essen und Flüssigkeiten während dem Sommer zu trinken: 'nasse' Früchte, so wie Mangos und Granatäpfel sind höchstens zu empfehlen. Vermeiden Sie Alkohol und sehr starke Gewürze wie Ingwer und schwarzen Pfeffer.
Winter
Die Winterzeiten rufen nach einem Gegensatz zum Sommer: die frühen Momente sollten mit saurer und salziger Nahrung gefüllt werden, vermeiden Sie Bitteres.
Es möge verlockend sein, heißes Wasser zu trinken, doch wählen Sie anstatt dessen lauwarmes Wasser – dies ist besser für den Körper, denn heißes Wasser bringt den Körper dazu, zu schnell gegen die Außenkälte zu reagieren; dies kann die innere Körperverfassung reizen.
Die Kälte reizt uns, zu schlafen, besonders nach den Mahlzeiten. Wie auch immer, versuchen Sie sich dem zu widersetzen: behalten Sie normale Schlafzeiten bei. Die Kälte erstattet Ihnen keine Energie, doch Sie raubt Ihnen diese; wenn Sie schlafen würden, so viel Sie wollen, wären Sie sicher viel ermüdeter, wenn Sie aufwachen.
Herbst
Der Herbst sollte mit Nahrung gefüllt sein, die süß und ein bisschen bitter ist. Beides, heiße und kalte Getränke können getrunken werden. Trinken Sie Getränke, besonders jene, die aus Früchten gemacht werden, jedoch vermeiden Sie saure. Vermeiden Sie 'nasses' Gemüse (jenes, das viel Flüssigkeit beinhaltet), so wie Tomaten und Chili.
Angemessene Portionen bei der Nahrungsaufnahme sollten beachtet werden, doch ein bisschen Schwankung ist belebend. Für Energie können Getreide wie Gerste, Ragi (Ostindisches Getreide) und Weizen nicht mehr empfohlen werden. Und wenn Sie Öle verwenden, ändern Sie deren Eingabe, doch bleiben Sie bei jenen aus der gleichen Familie (z.B., das sie aus den gleichen Grundstoffen hergestellt wurden, mit verschiedenen Kräutern).
Frühling
Greifen Sie nach Gerste und Weizen. Anders als in anderen Jahreszeiten, ist die Konsumierung von fermentierter Nahrung im Frühling sogar empfohlen, so wie Wein aus Zuckerrohr (sidhu genannt). Vermeiden Sie Nahrung, die zu süß oder sauer ist.
Monsun
Diese Ernährungsweise wurde besonders für Orte gestaltet, wo der Wechsel der Jahreszeiten nicht stattfindet. Nehmen Sie Honig in Ihre Ernährung auf; er ist beides, nahrhaft und köstlich, und er kann mit Nahrung wie Gerste oder Weizen gegessen werden. Heißes Wasser scheint mehr Abwehr gegen die dampfige Atmosphäre zu bringen, doch bemühen Sie sich, lauwarmes Wasser zu nehmen, weil dies Ihre Körperverfassung (Dosha) besser schützt.
Wenn möglich, verwenden Sie Milch, Ghee und klare Butter in Ihrer Ernährung. Vermeiden Sie trockene, kalte und fermentierte Nahrung, vor allem im Übermaß.
Entsprechende und angemessene Nahrungskonsumierung
Unverdaute Nahrung ist der Grund für viele, wenn nicht alle Krankheiten. Um dem auszuweichen, muss man entsprechend und angemessen essen. Nehmen Sie Nahrung immer in angemessenen Mengen zu sich, und wenn möglich, essen Sie diese, wenn sie am besten ist im Sinne von Frische oder Vorbereitung (gleich nach dem Kochen).
Ayurveda legt Wert darauf, das der absteigende Durchgang der Nahrung durch das System nicht und niemals behindert wird; dieses Konzept der Verdauung ist daraufhin von der 'agni' abhängig, welche das Verdauungsfeuer ist: es kann entweder ausgewogen (Samagni), unregelmäßig (Vishamagni), träge (Mandaagni) oder scharf und schwer sein (Tikshnaagni).
Nun, wenn jemand zu wenig Nahrung konsumiert, wird sein metabolisches Gleichgewicht (Homeostasis) gestört. Das selbe geschieht, wenn man zu viel Nahrung zu sich nimmt, aber die Folgen dessen sind viel störender, da es komplett das Gleichgewicht der Doshas überrumpelt.
Zum Beispiel, wenn das respiratorische System (Kapha) betroffen ist, können Erbrechen, Anorexie und Verdauungsstörungen auftreten. Ist das Verdauungssystem (Pita) betroffen, kann jemand Fieber, Durchfall, Vergiftung und Delirium unterliegen. Wenn das reproduktive System (Vata) betroffen ist, nimmt man Trockenheit im Mund, Schwindelgefühl, Ohnmachtsanfälle und Verdauungsstörungen wahr.
Die verschiedenen Arten vom Geschmack der Nahrung, wie oben beschrieben – süß, sauer, salzig, scharf, bitter, zusammenziehend – fächern die Verdauungsflammen auf verschiedene Weisen, und können die Stabilität der Körperverfassung (dosha) erhöhen oder verringern.
Demzufolge, kann eine Person, die zu oft süßes isst, ihre Körperverfassung entgegen dem respiratorischen System (Kapha) verdrehen, und die Erkrankungen, die sie plagen, neigen auch dazu, mit der Kapha verbunden zu sein.
Demzufolge empfehlen wir folgende Ernährungsregeln:
- Nahrung soll warm sein. Diese Nahrung schmeckt nicht nur besser, sondern die Wärme hilft dem Verdauungssystem, seine Funktionen auszuführen.
- Nahrung soll immer in deren angemessener Menge eingenommen werden. Dies fördert eine bessere Gesundheit, wenn der Körper nicht beschwert ist, was den Verdauungsprozess und das innere Gleichgewicht verbessert (Homeostasis), welche die drei Doshas regeln.
- Essen in Eile verursacht physische Belastung; da das Verdauungssystem unfähig ist, mit dem Tempo des Verzehrs Schritt zu halten.
- Konzentrieren Sie sich darauf, während dem Essen nicht zu sprechen oder zu lachen, wenn möglich. Es ist eine notwendige Lebensfunktion, Essen ist jedoch auch eine Form der Therapie, daher ist Konzentration eine Charaktereigenschaft, welche man haben sollte.
- Man sollte immer essen, um seiner Körperverfassung (Prakriti) zu entsprechen: deshalb ist es schlecht für eine Person mit Problemen des respiratorischen Systems (kapha) die Ernährung einer Person mit Problemen des Verdauungssystems (Pita) zu konsumieren.
- Eine sehr wichtige Bemerkung: einige Nahrungsmittel sollten niemals gemischt werden. Dies kann berauschend sein, oder in gewissen Fällen tödlich, so wie die Mischung von Honig und Ghee in gleichen Mengen. Sie sollten sich darüber mit einem ayurvedischen Arzt beraten.
- Essen sie bescheiden und respektieren Sie Nahrung jederzeit.
Nahrungsmittel und deren verschiedene Auswirkungen
Ayurveda verwendet Ernährungsroutinen als eine Form der Behandlung um ihren Patienten zu helfen. Verschiedene Nahrungsmittel haben verschiedene Auswirkungen; einige von ihnen beruhigen oder reizen das Wesen der Körpereigenschaften. Das Ayurveda Wissen umfasst auch das Wissen darüber, wie die Auswirkungen dieser Nahrung beeinflusst werden können, um das Gleichgewicht im Körper einer Person wieder herzustellen.
Hauptsächlich beachtet Ayurveda das Wesen von Nahrungsmitteln, die verwendet werden, um besondere Erkrankungen zu behandeln:
Nahrungsmittel für das respiratorische System (Kapha):
Kapha Nahrungsmittel sind kalt, schwer und ein bisschen klebrig.
Um die Kapha zu beruhigen, sollte man kleinere Mengen von Nahrung zu sich nehmen, und jene anstreben, welche die Vata reizen, wie zum Beispiel trockene und heiße.
Reis und Getreide sind sehr zu empfehlen, genauso wie Gewürze, grünes Gemüse und Bohnen. Früchte sind ein ausgezeichneter Zusatz zur Kapha Ernährungsweise: gerade alltägliche wie Äpfel und Birnen helfen großartig.
Um die Kapha zu reizen, streben Sie nach auf Milch basierenden Produkten so wie Weizen und Avocados; ungewöhnlich süße und 'schwere' Nahrung wie Nachspeisen, Süßigkeiten, und tiefgefrorene Nahrung können ebenfalls die Kapha reizen. 'Wässrige' Früchte und alles mit einem Übermaß an Salz hilft.
Nahrungsmittel für das Verdauungssystem (Pita):
Pita Nahrungsmittel sind hauptsächlich heiß, leicht, klebrig und fettig.
Um die Pita zu beruhigen, wirken bestimmte Gewürze so wie Koriander gut, und so auch Nahrungsmittel mit beidem –dem süßen und bitteren Geschmack. Eine hauptsächlich vegetarische Ernährungsweise hat auch eine gute Wirkung.
Um die Pita zu reizen, können die meisten Gewürze gute Arbeit leisten, genauso gut wie es beißende und fettige Nahrung kann, so wie zum Beispiel Curry, frittierte Nahrung, Chili, und ungesunde Fertigkost. Saure und unreife Früchte, so wie Grapefruit, Papayas, unreife Bananen und fermentierte Nahrung, arbeiten auch ausgezeichnet gegen die Pita.
Nahrungsmittel für das reproduktive System (Vata):
Vata Nahrungsmittel sind rau in der Struktur, doch oft innen feucht, und selten fettig.
Vata Nahrungsmittel zeigen ihren Charakteristischen Geschmack, in dem sie entweder süß, sauer oder salzig sind.
Um die Vata zu beruhigen, sind dickflüssige Gemüsesuppen zu empfehlen, möglichst viel einfaches Gemüse, heißes Getreide und Körnerfrüchte. Früchte wie Bananen, können auch ziemlich beruhigend für die Vata sein.
Um die Vata zu reizen, essen Sie viele gefrorene Nachspeisen und Süßigkeiten, oder Nahrungsmittel mit verfeinertem weißen Mehl und Zucker. Trockene Nahrung soll vermieden werden. Ein Übermaß an heißen Gewürzen kann die Vata reizen, doch da es eine kleine Auswirkung hat, ist es nicht die Erfahrung wert.
Nehmen Sie Dinge, die beißend und bitter sind – doch wenn Sie Alkohol oder Tee zu sich nehmen, nehmen Sie diese in Maßen, da sie Koffein enthalten. Anstatt dessen, essen Sie so viel Gemüse wie möglich, bauen Sie sich mit Obst, wie mit Äpfeln, Birnen und Granatäpfeln auf.
Es besteht noch eine Kategorie von Nahrungsmitteln: Satvik, Rajasik und Tamasik.
Satvik Nahrungsmittel:
Diese beinhalten Milch, Obst, Ghee und anderes; sie sind bekannt dafür, stabile Substanzen zu sein, welche die Körperverfassung (Dosha) nicht sehr reizen. Diese Satvik Nahrungsmittel haben oft einen süßen Geschmack und sind leicht für das Verdauungssystem. Ihr Hauptmerkmal ist, dass sie keiner Fermentierung und Fäulnis untergehen.
Es ist bekannt, dass jene, die Satvik Nahrungsmittel konsumieren, meistens ein stabiles Gemüt und gesunde Körper haben.
Rajasik und Tamasik Nahrungsmittel:
Diese sind gewöhnlich beißend, sauer, heiß, oder trocken und fad in der Qualität. Fleisch, Alkohol und Nahrung aus der Dose kommen in diese Kategorie.
Rajasik und Tamasik Nahrungsmittel sind nicht nur ungesund, sie fördern auch die Unausgeglichenheit von Gemüt und Körper. (Tatsächlich, diese Nahrungsmittel sind nicht Ayurveda verträglich.) Menschen können sie konsumieren und konsumieren diese auch, jedoch sollten sie wo und wann auch immer vermieden werden, oder mindestens in sehr kleinen Mengen konsumiert werden, als Leckerei, aber nicht als Mahl.

